Listenhunde ?

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In den meisten deutschen Bundesländern werden Hunde des Typus OEB völlig problemlos gehalten. Sie unterliegen keinen gesonderten Haltungsbeschränkungen und werden nicht als gefährliche Hunde bzw. Listenhunde eingestuft.

Zur Zeit wird in NRW von einigen Ordnungsbehörden verlangt, den Hund dem zuständigen Amtsveterinär zur Phänotypisierung vorzuführen.

Auszug aus dem Landeshundegesetz NRW:

Hunde der Rasseliste 1:

Gefährliche Hunde sind solche, deren Gefährlichkeit im Einzelfall festgestellt worden ist und Hunde der Rasseliste 1. Zur Rasseliste 1 gehören Pittbull, Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden.

Hunde der Rasseliste 2:

Zur Rasseliste 2 gehören Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino, Espagnol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler, Tsa Inu sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden. Die Haltung dieser Hunde ist erlaubnispflichtig. Bisher erteilte Erlaubnisse nach der LHV gelten (bis zum Fristablauf) weiter. Die Erlaubnis ist stets mitzuführen. Gegenüber der LHV sind zwei Rassen neu aufgenommen worden: Alano und American Bulldog.

Für Hund der Rasseliste 2 gelten im Wesentlichen die gleichen Bestimmungen wie für gefährliche Hunde mit Ausnahme des Zucht- und Handelsverbot. Außerdem können Sachkundenachweise und anerkannte Verhaltensprüfungen statt beim Kreisveterinäramt auch durch anerkannte sachverständige Stellen oder Personen abgenommen werden.